Cosmic American Motel: Das Joshua Tree Inn ist Wallfahrtsort und gleichzeitg bohèmer Geheimtipp

Looking For Gram Parsons

1973 starb Gram Parsons mit 26 Jahren im Room 8 des Joshua Tree Inn an einer Überdosis. Mit seinem Tod und den skurrilen Ereignissen in den Tagen danach, wurde Parsons zur Ikone des Alternative Country. Auch vier Jahrzehnte später kommen Fans, Musiker und Künstler aus aller Welt zu dem kleinen Motel in der kalifornischen Mojave Wüste, um sich inspirieren zu lassen, ihrem Idol zu gedenken oder einfach, um sich vom einmaligen Charme hinreißen zu lassen. Ein seltsam-schöner, aus der Zeit gefallener Ort. 

Von Christian Düringer 

 

Gerade einmal zweieinhalb Autostunden Richtung Osten brauche ich, um von Los Angeles das kleine Wüstennest Joshua Tree zu erreichen, das direkt am Eingang des gleichnamigen Nationalparks liegt. Eine zweistündige Transformation von der hektischen Megalopolis mit glitzerndem Pazifikstrand zum scheinbar abgelegensten und einsamsten Ort des Planeten in karger Wüstenlandschaft, die von pittoresken Steingebilden und seltsamen Pflanzen geprägt wird - den Joshua Trees.

 

Gleich am Ortseingang nehme ich die staubige Zufahrt zu einem kleinen Motel. Der Durchgangsverkehr biegt nur selten in die Einfahrt des Joshua Tree Inns ab. Touristen werden von Reiseführern und Werbetafeln direkt zu den großen und billigeren 24 Hours Motel-Ketten und praktischen Einkaufsmöglichkeiten ein paar Meilen weiter nach Tewntynine Palms gelotst. 

 

Das Örtchen Joshua Tree gleicht hingegen mit seinen ausgestorbenen Straßenzügen und einer Handvoll Saloons eher einer surrealen Westernstadt. Wer im JT Inn absteigt, der tut das gezielt und aus Überzeugung. "The Home Of Gram Parson's Spirit", verspricht ein Schild am Fenster. Darüber stehen die ungewöhnlich engen Office Hours von 3:00 pm – 8:00 pm. 

 

"It's not for everybody. But the people it's for they really get it and they dig it", beschreibt  Margo, seit einigen Jahren Besitzerin und Host des JT Inn, ihr Klientel, während sie entspannt das Eincheck-Prozedere abwickelt. Ihr einladendes Büro hat nicht viel mit einer Rezeption zu tun. Mit seinen rustikalen Möbeln, dem offenen, aus Naturstein gemauertem Kamin, Akustikgitarren in den Ecken und den etwas abgewetzten Chippendale-Sesseln verströmt es eher einen etwas anachronistischen Wohnzimmerflair. Die Wände sind behangen mit gerahmten Fotos von Gram Parsons, Konzertplakaten und Sixties-Memorabilien. Ein Hauch von würzigem Chai Tea liegt in der Luft. 

 

"Some kind of mojo going on."  

 

Gram Parsons war auch in den USA kein Superstar. Allerdings hat sich nach seinem frühen Tod sein Status als Pionier des Alternative Country gefestigt. Er gilt als derjenige, der Country mit Rock kombinierte, als diese beiden Genres sonst noch keinerlei Verwässerungen zuließen. "Cosmic American Music" nannte er es selbst. Unzählige Musiker wie Ryan Adams, Beck oder Conor Oberst wandeln inzwischen auf seine Pfaden. Sie covern Parsons' Songs und bringen ihn damit einer wiederum jüngeren Generation näher. Das schwedische Schwestern-Duo First Aid Kit oder Grammy Gewinnerin Kacey Musgraves sind erst um 1990 geboren, beziehen sich in in ihrer Musik aber bereits auch immer wieder auf Parsons.

Davon profitiert auch das JT Inn, das auch gerne unter dem Slogan "Cosmic American Motel" firmiert. Es ist zum Glück keine Massenpilgerstätte, wie etwa Jim Morrisons Grab auf dem Friedhof Père Lachaise in Paris, dennoch genießt das Inn bei Eingeweihten den Ruf des hippen Desert-Hangouts mit authentischem Bohemian-Look und Hippie-Chic ohne den Makel bloß retro zu sein. Vieles wirkt wie Kulisse, ohne dabei welche zu sein. Kacey Musgraves kam 2013 hier her, um ihr Video zu "Follow Your Arrow zu drehen und zeigte sich schwer begeistert: "It's just the coolest place", berichtete sie später. "It definitely has this vibe, you know? Some kind of mojo going on."  

 

Künstler-Eldorado seit den Sixties

 

"It's a mecca to Gram-fans, a shrine to Alt-Country and heaven for artists from cities all around, coast to coast", erzählt Kwee, als sie mir die Anlage zeigt. Das JT Inn wurde 1950 im mexikanischen Hazienda-Stil  erbaut: Ein ebenerdiger, weißer Backsteinbau mit dunkelrot getünchtem Kamin und in türkis gehaltenen Türen und Fensterrahmen. Neben dem Büro schließt sich ein Esszimmer. Ab und zu finden hier Konzerte statt. Nach hinten erstreckt sich als Zentrum der Anlage ein weitläufiger Zen Garten mit zahlreichen Kakteen, Blumen, Skulpturen und Palmen. Zwei Joshua Trees strecken ihre Äste gen Himmel. Zur Linken glitzert ein, trotz der Hitze, eiskalter Pool. Die Nächte hier sind kalt. Der restliche Garten wird hufeisenförmig  vom Gebäude gerahmt.

 

Am rechten Flügel wachsen wilde Ranken dicht zum roten Ziegeldach empor. Sie lassen zu den etwas nach hinten versetzten Wänden einen Korridor entstehen, in dem vor den  Zimmertüren verschnörkelte Messingtische und Stühle Platz finden. Hier nisten Vögel in den Balken, kleine Zierbrunnen plätschern. Hinter einem der Fenster spielt jemand Gitarre. Wie eine unwirkliche Oase schält sich die Idylle der Anlage aus dem kargen Wüstenboden. "It's a magical place", lächelt Kwee nicht ohne Stolz, als sie mein Staunen bemerkt. "People come here to lay down some chords for musical inspiration, a lot auf artists, a lot of writers come here. And we're happy to have 'em."

Ben Mastwyk aus Melbourne posiert am Pool des JT Inn auf dem Cover seiner 2015 erschienen LP "Mornin, Evenin"
Ben Mastwyk aus Melbourne posiert am Pool des JT Inn auf dem Cover seiner 2015 erschienen LP "Mornin, Evenin"

Nicht nur für Parsons war das Joshua Tree Inn eine beliebte Herberge. Auch andere Stars und Künstler checkten und checken seit den Sixties gerne hier ein. Darunter John Wayne, der die John Barrymore Suite bevorzugte - das nobelste Angebot im Portfolio. Auch die Rolling Stones, Jason Lee, Robert Plant von Led Zeppelin, John Belucci und Dan Aykroyd waren bereits gern gesehene Gäste. Die Lieblingszimmer von Sänger Donovan und Parsons Weggefährtin Emmylou Harris wurden sogar eigens nach ihnen benannt. Heute sind es deren Epigonen wie die Countrymusiker Chris Laterzo oder Ben Mastwyk aus Melbourne und prominente Fans wie Dinosaur Jr. Mastermind J Mascis, die sich hier gerne zeigen. 


Das berühmte Zimmer mit der Nummer 8 liegt hinten im Westflügel. Vor der Eingangstür ist im Garten ein Stein in Boden eingelassen. Eine Art Schrein, der mit zahlreichen Wein-, Whiskyflaschen und Fan-Andenken bedeckt ist. Darunter kann man die Aufschrift SAFE AT HOME erahnen. Der Titel von Parsons 1968er Album, das er mit der International Submarine Band aufnahm, bevor er kurze Zeit später für eine Weile zu den Byrds stieß.

 



Fotostrecke



Gram Parsons checkt ein und nie wieder aus

 

Gram Parsons kam häufig aus Los Angeles rüber und verbrachte Zeit im nahe gelegenen Joshua Tree Nationalpark. Alleine oder in Begleitung von Bandkollege Chris Hillman, Tourmanger Phil Kaufman, Keith Richards und anderen Freunden verschwand er der Legende nach manchmal tagelang in der Wüste, um unter dem Einfluss von LSD oder psychedelischen Pilzen nach UFOs auschau zu halten, oder einfach nur um Entspannung zu suchen.

 

Regelmäßig stieg er im JT Inn ab. Auch am 17. September 1973 buchte er wieder zwei Zimmer. Man kannte sich. Dieses Mal mit dabei: Sein Kumpel Michael Martin, dessen Freundin Dale McElroy und eine alte Bekannten aus High School Tagen in Florida, Margaret Fisher. Gram wollte die Fertigstellung seines zweitem Soloalbums GRIEVOUS ANGEL feiern und vor der anstehenden Tour etwas Energie auftanken. Am zweiten Abend trank Parsons der Überlieferung nach Unmengen Jack Daniel's, dazu Morphine.

 

Gegen zehn brach er zusammen, lief blau an. Die Freunde befürchteten sofort eine Überdosis. Zunächst gelang es ihnen, Gram wieder auf die Beine zu bekommen und ihn in sein Bett zu legen – in Zimmer 8. Während Fisher etwas zu Essen besorgen wollte passte McElroy auf den nun schlafenden Parsons auf. Nach einigen Minuten bemerkte sie, dass er nicht mehr atmete.

 

Die Zimmer verfügten noch nicht über eigene Telefonanschlüsse, alleine zurück lassen wollte sie ihn jedoch auch nicht, weshalb sie auf eigene Faust versuchte ihren Freund wiederzubeleben. Als Fisher zurück kam,  rief sie sofort den Notarzt, doch als die Ambulanz kurz nach Mitternacht eintraf, war Parsons bereits tot. Die heiklen Begleitumstände führten dazu, dass sowohl Parsons Freunde, als auch die Angestellte des Motels widersprüchliche Angaben zu den Todesumständen machten. Der eilig angereiste Phil Kaufman versuchte noch die Wogen zu glätten, ließ noch in der Nacht die Drogen, die Fisher vorm dem Eintreffen der Polizei versteckte, in der Wüste verschwinden. Die genauen Todesumstände werden daher - zumindest offiziell - nie genau geklärt.

Anfahrt zum Cap Rock im Joshua Tree Nationalpark (Foto: Christian Düringer)
Anfahrt zum Cap Rock im Joshua Tree Nationalpark (Foto: Christian Düringer)

Illegale Feuerbestattung am "Cap Rock"

 

Was dann folgte war grotesk: Parsons Familie wollte den Leichnam nach New Orleans überführen, um ihn dort bestatten zu lassen. Phil Kaufman fühlte sich hingegen einem Wunsch von Parsons verpflichtet: Im Falle seines Todes, solle seine Asche über den Cap Rock, einer Felsformation im Joshua Tree Park, verstreut werden. Das soll er Kaufman einmal bei der Beerdigung eines gemeinsamen Freundes anvertraut haben.

 

Kurzerhand stahl Kaufman in einer abenteuerlichen Nacht-und-Nebel-Aktion den Sarg mit Parsons sterblichen Überresten vom LAX Flughafen in Los Angeles, karrte den Sarg auf eigene Faust zum Cap Rock und versuchte dort mit ein paar Gallonen Benzin die Leiche mehr schlecht als recht einzuäschern (siehe auch Filme zum Thema). An jener Stelle erinnerte lange eine eingelassene Steinplatte an das Ereignis. Park Ranger entfernten sie jedoch, um den aufkommenden Fan-Tourismus zu unterbinden. Die Platte wurde von Fans gerettet und vor Room 8 im Innenhof des JT Inns eingelassen: SAFE AT HOME. 

 

2012 drehten First Aid Kit am Cap Rock ihr Video zu "Emmylou". Ihr andächtige Kniefall vor einer qualmenden Holzkiste wurde zur vermutlich schönsten Hommage an Parsons in der jüngeren Pop-Geschichte. "I'll be your Emmylou and I'll be your June and you'll be my Gram and my Johnny too", singen die beiden Schwestern aus dem schwedischen Enskede und träumen sich dabei in die Rolle ihrer Vorbilder Emmylou Harris und June Carter Cash. Das hinterließ nachhaltigen Eindruck. Als Emmylou Harris 2015 in Stockholm der Polar Music Prize überreicht wurde, rührten First Aid Kit Parsons' alte Weggefährtin zu Tränen, als sie den Song anstimmten.     

"Room 8 is haunted"

In Room 8 schimmert warmes Licht durch halb geschlossenen Jalousien. Es ist ein kleines, einfaches Zimmer. Die Holzdecke mit ihrem gigantischen Ventilator ist genauso unverkleidet wie die gemauerten Wände. Das JT Inn wurde zum Glück nie grundsaniert. Notwendiges wurde lediglich nachgerüstet und vereinzelt renoviert, wie der terrakotta-geflieste Boden. Ansonsten wurde der ursprüngliche Charme bewahrt. Für 110 Dollar die Nacht bekommt man woanders modernere Zimmer aber darum geht es hier nicht.

Mit einem speckigen, alten Ledersessel links neben der Eingangstür, dem mächtigen California King Bed in der Mitte und einem kleinen Holz-Schreibtisch dahinter ist das Raum fast ausgefüllt. Nach rechts schließt sich eine begehbare Garderobe und das Badezimmer an. Nach hinten führt eine Tür zu einem kleinen Patio. Im Januar 2011 kam der Künstler William Adair aus Washington, D.C., um die Tür in einem aufwändigen Verfahren komplett zu vergolden. Kwee erklärt mir, er sei durch Parsons Zeile "On the thirty-first floor/A gold-plated door/Won't keep out the Lord's burning rain." aus dem Song "Sin City" zu diesem Projekt inspiriert worden.

"The room is haunted", steht es auf der Website des JT Inn zu Room 8. Neben Parsons' Geist wabert natürlich auch der Verdacht durch den Raum, dass hier in einer Kombination aus Verehrung und Voyeurismus dem üblichen posthumen Personenkult um tote Rockstars gefrönt wird. Vor mir an der Wand hängt ein alter Spiegel neben einem kleinen Gemälde. Die hingen bereits 1973 genauso da, verrät Kwee und man ertappt sich dabei, wie einem die Gedanken an die damaligen Geschehnisse hier einen heimlich erhofften Schauer über den Rücken laufen lassen.

 

Gerahmte Konzertplakate und Portraits, gespickt mit unzähligen Gitarren-Plektren, reihen sich an der Wand überm Bett. Auf dem Schreibtisch stapeln sich von Fans kompilierte CDs, daneben liegt ein Hefter mit alten und neueren Zeitungsartikeln über Parsons und das JT Inn. In üppigen Memorial Books kann man seine eigenen Gedanken festhalten oder an denen anderer teilhaben. "Don't feel so bad about dying so young. You're a legend now and forever", schreibt etwa Phil Kaufman, der offensichtlich kürzlich erst wieder hier war, gemeinsam mit Chris Ethridge, Parsons Bandkollegen aus Flying Burrito Brothers-Tagen. Tim Burgess, Sänger der britischen Band The Charlatans, bedankt sich: "Thank you for an amazing experience. Gram really pointed me to the bright of Cosmic American Music. Be there with you some day." Dass sich hier letztlich dennoch kein Gefühl morbider Ikonenverehrung einstellt, liegt wohl daran, dass sich der Pilgertourismus in entspannten, eng gesteckten Grenzen hält. Wenn man im Buch ein paar Seiten hinter Polly Parsons, Grams Tochter, kondoliert, hat es fast den Anschein eines familiären Anliegens.

 

"Okay Gram, get out of here!" 

 

Wie viele Besucher vor ihr, hatte auch Kacey Musgraves ihr persönliches Spuk-Erlebnis, als sie hier eincheckte: "Well, in our room there was a painting that had been real high up, kind of close to the ceiling for some reason", erzählte sie dem Musikmagazin Exclaim. "When I came into the room, and it was off the wall. It was sitting down. Propped up by the couch. And no one had been in my room! I was just like, 'what the fuuuuuck?' Stuff like that, you know? It's like: "Okay Gram, get out of here!"  

 

In den Räumen nebenan ist eine Gruppe Mitzwanziger eingezogen. Sie seien Musiker aus LA und kämen gern übers Wochenende mit ihren Kindern hier her, erzählen sie. Als es früh zu dämmern beginnt, die Lichterketten auf der Anlage aufflackern und der überwältigende Sternenhimmel darüber zu leuchten beginnen, sitzen sie mit Wein am Zen Garten und spielen Songs von Townes Van Zandt, während die Kids im Pool toben. Von übertriebenem Pathos oder peinlicher Fan-Hysterie keine Spur. Das Joshua Tree Inn könnte auch ganz ohne die Parsons-Story punkten. Die anachronistische Atmosphäre inmitten der Mojave Wüste ist ein nostalgisches Kleinod im Einerlei der immer gleichförmiger werdenden Motel-Ketten-Landschaft in den USA. Motels waren immer ein amerikanischer Mythos, ein Inbegriff von Freiheit, Abenteuer und Unverbindlichkeit, nicht wegzudenkender Bestandteil unzähliger Songs, Roadmovies, Horrorfilme und Romane. Im JT Inn bekommt man beim Einchecken noch eine Vorstellung dieses  Mythos' mit dem Zimmerschlüssel in die Hand gedrückt. Den Titel "Cosmic American Motel" trägt es daher völlig zu Recht. 



At Joshua Tree Inn, infamous room 8

Ein von @jmascis gepostetes Foto am



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